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Fahrräder sind für mich seit ich denken kann nicht nur ein gigantisches Fortbewegungsmittel - sie sind einfach GUT. Mit sechs Worten ist nicht alles gesagt - aber "fast" alles:

Meine Passion begann vor ca. 30 Jahren mit einem blauen Gios Torino Rennrad mit Campateilen ...
wie es sich damals eben gehörte. Vorher war mein Motobecane Tourenrennrad mein ganzer Stolz.
Wir machten damals schon unüblich lange Touren, die weit über den Schulweg hinaus gingen.

Leider verkaufte ich irgendwann mein Gios Traum, was ich bis Heute noch bereue. Während der Bundeswehrzeit verkümmerte das Radfahren fürchterlich und ich verlor für kurze Zeit das Interesse für Fahrräder.
Während meiner Ausbildung zum Fluggerätbauer bei Airbus kehrte aber die Leidenschaft für italienische Rennräder ganz langsam zurück - mit einem Stilbruch von Fahrrad: einem Columbus Aelle Rahmen in weiß mit Shimano 105'er Ausstattung, wie es zu dieser Zeit im Einsteigersegment üblich war. Trotzdem machte mich dieses Rad einfach wieder glücklich.
Nachdem ich einen Job bekam, war natürlich das erste Auto viel wichtiger, als das Radfahren ... dies hielt zum Glück nicht lange an und ich fuhr mit dem Rad (oder Motorroller) zur Arbeit. Zwischenzeitlich hatte ich mir ein wunderschönes SCO Tourenrad in knallgelb mit Sachs Pentasport Schaltung angeschafft - sehr klar und knapp ausgestattet, wie es mitte der Neunziger noch nicht üblich war.
Mit der Entscheidung meiner Freundin, Rennradsport zu betreiben waren dann meinem Fahrradwahn alle Grenzen genommen :-)
Ich kaufte mir ein sehr schönes 1999'er TRENGA Rennrad mit der letzten 9-fach Dura Ace Gruppe (die letzte schöne Shimano Rennradgruppe, wie ich finde). Mein erster Selbstaufbau war dann ein Eddy Merckx Premium in Lotto Domo Lackierung aus Easton Scandium Rohrsatz. Die Ausstattung war eine Campa 10-fach Record. Heute fährt der Eddy in Montreal herum und ich hoffe es geht ihm gut.
Ich fing an, immer mehr Räder für Freunde aufzubauen, klassische Singlespeeder, Tourer ... alles war dabei. Fast alle Aufbauten sind auf meiner Seite
http://www.bikespresso.de zu sehen. Vor zwei Jahren entschied ich dann, mir ein Transportrad zu gönnen - und es musste natürlich, nicht nur aus ästhetischen Gründen, ein BULLITT sein - alles hierzu ist bekannt und auf bikespresso zu sehen. Dies Rad verändert einfach alles und ich möchte dies einfach an so viele Radfahrer wie möglich weiter geben.
Ende 2015 fasste ich mit meinem Freund Ralph den Entschluss, dass wir unbedingt etwas in dieser Richtung tun müssen - nachdem auch Ralph vom Radvirus befallen war :-)
Die Idee zum Konzept des Fahrradhafens schwirrte mir schon länger im Kopf herum.
Nun planen wir einen ganz langsamen Start und hoffen, dass wir etwas bewegen können und spaßige Workshops veranstalten können in denen wir jede Menge Fahrradfahrer glücklich machen werden. Wir knüpften also Kontakte nach Kopenhagen, wo wir mit unserer Idee aufmerksam machten...

Alles andere wird sich nun zeigen, ich bin positiv und offen und freue mich auf das was kommen wird.

Ride&BuildOn

Christian Baltrusch zurück